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Flüchtlinge - Mikl-Leitner schließt Asylnotstand nicht aus

Brüssel/Wien (APA) - Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat nicht ausgeschlossen, dass Österreich in den kommenden Monaten - ähnlich...

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Brüssel/Wien (APA) - Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat nicht ausgeschlossen, dass Österreich in den kommenden Monaten - ähnlich wie Griechenland - den Asylnotstand ausrufen könnte. Vor Beginn der Sondertagung der EU-Innenminister am Montag in Brüssel kündigte Mikl-Leitner auch an, mit einer Nullquote in die Debatte um die Verteilung von 40.000 Flüchtlingen zu gehen.

Österreich könne sich aber eine Beteiligung bei der „Relocation“-Quote unter zwei Bedingungen vorstellen. „Erstens, wenn die Länder mehr belastet sind als Österreich, und zum zweiten, wenn diese Länder auch ihre Verantwortung wahrnehmen - wie eben die Registrierung der Flüchtlinge“, sagte Mikl-Leitner erneut. Beides sehe sie aber sowohl bei Italien als auch bei Griechenland nicht.

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„Derzeit bewerkstelligt Österreich genauso viele Asylanträge wie Griechenland und Italien zusammen. Wenn man das umlegt auf die Einwohnerzahl, heißt das, dass Österreich nahezu zehn Mal so viele Asylanträge bewerkstelligt wie Griechenland und Italien zusammen. Und das kann wohl nicht gerecht sein“, so Mikl-Leitner.

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