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Bundesheer-Imam: Zeigefinger kein IS-Zeichen

Wien (APA) - Auch Abdulmedzid Sijamhodzic, der erste Imam für die islamische Militärseelsorge, hat sich am Dienstag in der Debatte um angebl...

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Wien (APA) - Auch Abdulmedzid Sijamhodzic, der erste Imam für die islamische Militärseelsorge, hat sich am Dienstag in der Debatte um angebliche Islamisten beim Bundesheer zu Wort gemeldet. Sijamhodzic, der diese Funktion erst seit wenigen Tagen innehat, verurteilte im Gespräch mit der APA „jede Form der Gewalt“. Sijamhodzic erklärte zudem, dass der erhobene Zeigefinger kein Zeichen der Terrorgruppe IS sei.

Die Terroristen missbrauchen dieses Zeichen für ihre Zwecke, an sich werde der erhobene Zeigefinger aber von allen Muslimen verwendet. Er symbolisiere die Manifestation an den Glauben an einen einzigen Gott.

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Sijamhodzic betonte, dass er „jegliche Radikalisierung verurteile“ und seine Aufgabe darin sehe, den Soldaten zu erklären, „den mittleren Weg“ des Glaubens zu gehen und ihnen das „Gefühl der Loyalität zum Staat“ zu vermitteln.


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