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Max und Moritz treiben bei der Academia ihre Streiche

Auch heuer trafen sich wieder 35 Kinder, um die Kinderoper nach Wilhelm Busch vorzubereiten. Die Musik stammt von einem Wörgler.

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Von Veronika Spielbichler

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Wörgl – Jede Menge Spaß und viel gelernt – so lautete das Resümee nach dem diesjährigen Jugend- und Kinderworkshop der Academia Vocalis, der schon ganz im Zeichen der nächstjährigen Kinder­opern-Produktion „Max & Moritz“ stand. 35 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren wurden eine knappe Woche von Profis interdisziplinär unterrichtet.

„Unser Motto heuer waren Gesangsübungen und Textinterpretation“, teilte Projektleiterin Maria Knoll-Madersbacher beim abschließenden Konzertnachmittag im Vortragssaal der Landesmusikschule Wörgl mit und freute sich, dass von den 35 „Ministudenten“ bereits 17 auch im Vorjahr beim JUKI-Workshop dabei waren. Die Vorbereitungen für die Kinder­opern-Produktion 2016 laufen bereits auf Hochtouren – das Libretto ist da, Wörgls Nachwuchs-Ausnahmemusik­talent Christian Spitzenstätter komponiert die Musik und wird mit seinem Orchester Komp.Art auch die Umsetzung übernehmen. Die Academia Vocalis bringt die erforderlichen finanziellen Mittel auf. Erste Sponsoren-Zusagen, auch von Land Tirol und Stadt Wörgl, liegen bereits vor – Unterstützung ist aber weiterhin willkommen!

Dass nach den beiden bereits sehr erfolgreichen Kinderopern-Produktionen „Das tapfere Schneiderlein“ und „Das Dschungelbuch“ die Academia Vocalis nun die Lausbubenstreiche von Max und Moritz als Motiv für das neue Auftragswerk ausgewählt hat, liegt daran, dass Autor Wilhelm Busch das Vorbild für seine legendäre Episode mit dem Scheidermeister Böck in Wörgl gefunden haben dürfte – das ergaben die Recherchen von Hans Hömberg und Wörgls Stadtarchivar Hans Gwiggner. Der JUKI-Workshop unter der Gesamtleitung vom Maria Knoll-Madersbacher und Mag. Johannes Puchleitner beinhaltete einen erweiterten Gesangskurs fürKinder & Jugendliche mit Ensemble- und Chorsingen, Unterricht in darstellendem Spiel, Stimm- und Sprachgestaltung, Tanz, Bewegung und Pantomime sowie Körperwahrnehmung. Die Arbeit mit den „Mini-Studenten“ erfolgte in vier Gruppen, als Referenten waren wieder Franz Unger/Pantomime und Körperwahrnehmung, Johannes Puchleitner und Maria Knoll-Madersbacher/Gesang & Ensemble, Michaela Kurz/Tanz, Bewegung & Performance, Irmgard Wollrab/Chorgesang sowie Norbert Mladek/Darstellendes Spiel und Bühnengestaltung mit viel Engagement im Einsatz.

Sehr zufrieden mit dem Resultat der Woche zeigte sich auch Prof. Friedrich Madersbacher, künstlerischer Leiter der Academia Vocalis – mit diesen Talenten habe man bereits die Basis für die Besetzung. Mit dem Casting heuer im September starten auch die Proben, die Bühnenproben beginnen am 1. August 2016. „Max & Moritz“ wird dann nach Schulbeginn eine Woche lang für Schulen vormittags aufgeführt, zusätzlich sind ein bis zwei Abendvorstellungen geplant.

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