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IS - US-Kampfflugzeuge dürfen Jihadisten von Türkei aus angreifen

Washington (APA/Reuters) - Die von den USA geführte Militärallianz kann künftig einen Flughafen in der Türkei für ihre Luftschläge gegen Anh...

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Washington (APA/Reuters) - Die von den USA geführte Militärallianz kann künftig einen Flughafen in der Türkei für ihre Luftschläge gegen Anhänger der jihadistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) nutzen. Die USA und die Türkei einigten sich darauf, dass Kampfflugzeuge vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik im Süden der Türkei aus starten dürfen, wie am Donnerstag aus dem US-Verteidigungsministerium verlautete.

Details wurden nicht genannt. Bisher durften lediglich Drohnen von dem Stützpunkt aus starten. US-Präsident Barack Obama und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatten sich in der Nacht zum Donnerstag auf eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen IS verständigt.

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Die türkische Regierung hat ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zu Syrien verschärft, nachdem am Montag bei einem Selbstmordanschlag in einer türkischen Grenzstadt mehr als 30 Menschen gestorben waren. Türkische Soldaten und IS-Kämpfer lieferten sich am Donnerstag Schusswechsel, wie der Generalstab des NATO-Staates mitteilte. Demnach wurden ein Soldat getötet und je nach Quellenangaben zwischen einem und vier verletzt. Die Extremisten haben laut Generalstab das Feuer von Syrien aus eröffnet. Das türkische Militär erwiderte demnach daraufhin den Beschuss und tötete einen IS-Kämpfer.

Etwa 90 Prozent aller Aufklärungsflugzeuge und Drohnen wurden dem Militär zufolge an die Grenze verlegt. 20.000 Soldaten sind im Einsatz.


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