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„Mission: Impossible“ - Simon Pegg: „Magische“ Stimmung in der Oper

Wien (APA) - Nicht nur für die Stadt Wien war die Weltpremiere von „Mission: Impossible - Rogue Nation“ in der Wiener Staatsoper ein außerge...

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Wien (APA) - Nicht nur für die Stadt Wien war die Weltpremiere von „Mission: Impossible - Rogue Nation“ in der Wiener Staatsoper ein außergewöhnliches Ereignis. „Es war eine magische Nacht“, kam Schauspieler Simon Pegg am Freitag im APA-Interview nicht aus dem Staunen heraus. „Es war skurril, auf der Leinwand Bilder zu sehen, die wir genau in der Oper gedreht haben, in der wir nun sitzen.“

Der 45-jährige Brite war neben Co-Stars Tom Cruise und Rebecca Ferguson und Regisseur Christopher McQuarrie am Donnerstagabend unter den rund 1.000 geladenen Gästen im zum Kino umfunktionierten Opernhaus. Neben dem Hollywood-Besuch ließ sich auch die heimische Politik und Prominenz, darunter Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Schauspieler Nicholas Ofczarek, das Ereignis nicht entgehen. „Der beste Moment war der, als im Film zu der Luftaufnahme geschnitten wurde, die Wien bei Nacht zeigt. Sobald das Opernhaus im Bild war, ist das Publikum in Begeisterungsstürme ausgebrochen“, erinnerte sich Pegg. „Ganz nach dem Motto: ‚Das ist unsere Stadt, unser Zuhause, wir sind im Film!‘“

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Ähnlich beeindruckt zeigte sich Rebecca Ferguson, die den Abend gegenüber der APA „spektakulär“ nannte. „Zurück im Hotelzimmer hat mich der Gedanke nicht losgelassen, wie seltsam es doch war, in diesen Stühlen zu sitzen und auf die IMAX-Leinwand zu schauen, die auf jener Bühne stand, auf der im Film das Ensemble ‚Turandot‘ singt. Das war ein Erlebnis, das ich in dieser Form wohl nie wieder haben werde“, so die 31-jährige gebürtige Schwedin, die kürzlich für das Biopic „Florence Foster Jenkins“ mit Meryl Streep und Hugh Grant in London vor der Kamera stand.

Im Anschluss an den Film, der aufgrund von Cruise‘ langem Bad in der Menge mit stolzen zweieinhalb Stunden Verspätung begann, ging es für das Filmteam auf die Dachterrasse des Sofitel-Hotels zur Aftershowparty. „Ich habe mich aber zurückgehalten, nur kurz ‚Hallo‘ gesagt und bin danach schlafen gegangen“, sagte Pegg. Auch heute waren noch Interviews mit internationalen und heimischen Medien angesetzt, ehe das gesamte Team am Abend in Richtung London abreist, wo eine Fan-Vorführung des Actionfilms stattfindet. Am 27. Juli finden dann die New Yorker Premiere und ein Fan-Screening in Toronto statt, ehe es am 30. Juli nach Seoul und am 3. August zur Japan-Premiere nach Tokio geht.

Am 6. August startet „Mission: Impossible - Rogue Nation“ in den heimischen Kinos. Bereits eine Woche zuvor, ab 30. Juli, ist Pegg auch in der romantischen Komödie „Es ist kompliziert..!“ im Kino zu sehen. „Es ist toll, zwischen Hollywoodproduktionen auch kleine britische Filme zu drehen. Diesen Film haben wir in meiner Heimat London gedreht, dadurch konnte ich jeden Tag zu meiner Ehefrau und meiner Tochter und meinen Hunden nach Hause kommen“, erzählte Pegg, der nach Erfolgen als Komiker in „Shaun of the Dead“ oder „Hot Fuzz“ dieser Tage vermehrt in Hollywood unterwegs ist.

So ist er Ende des Jahres in „Star Wars Episode VII“ und kommenden Sommer in „Star Trek 3“ zu sehen, für den er gemeinsam mit Doug Jung erstmals auch das Drehbuch beisteuerte. Für eine derart populäre, etablierte Reihe zu schreiben, sei „einschüchternd“ gewesen, gab Pegg zu. „Andererseits ist es oft schwieriger, mit einem leeren Blatt Papier anzufangen und ein komplettes Universum neu zu erschaffen. In diesem Fall können wir auf diese einmalige Welt zugreifen, voller Charaktere und Orte und Geschichten. Das ist wie eine Art Spielzeugkiste, mit der wir spielen können.“


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