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Obamas Stiefgroßmutter zu Wiedersehen in Nairobi aufgebrochen

Nairobi (APA/dpa) - Einem Wiedersehen von US-Präsident Barack Obama mit seiner aus Kenia stammenden Stiefgroßmutter steht offenbar nichts me...

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Nairobi (APA/dpa) - Einem Wiedersehen von US-Präsident Barack Obama mit seiner aus Kenia stammenden Stiefgroßmutter steht offenbar nichts mehr im Weg. Sarah Obama reiste am Freitag aus dem Heimatdorf von Obamas Vater zum Treffen mit dem Weltpolitiker nach Nairobi, wie die Zeitung „The Standard“ berichtete.

Ein Besuch im Dorf Kogelo ist während des straff durchgeplanten, zweitägigen Aufenthalts ihres Stiefenkels in Kenia nach Angaben aus Washington nicht geplant.

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Obamas Kenia-Reise erfüllt Kogelo und die umliegende Region dennoch mit Stolz und Freude. „Präsident Obama macht uns stolz, denn wenn man die Geschichte seines Vaters liest, erkennt man, dass ein heller Stern nicht vom Leuchten abgehalten werden kann, egal wie sehr man ihn zu verdecken versucht.“ Das sagte der Gouverneur des Bezirks Siaya, Cornel Rasanga, bei einer Willkommensfeier für Obama am Donnerstag. „Wir hoffen, dass diese Feiern mit der Ankunft unseres Sohnes ihren Höhepunkt erreichen.“

Die am Viktoria-See gelegene Region im Westen des Landes erhoffe sich durch Obamas Besuch zugleich Aufschwung. „Unseren Sohn am Steuer des mächtigsten Landes der Welt zu haben, wird ohne Zweifel weiterhin viele Türen öffnen“, sagte Rasanga. „Wer hätte gedacht, dass dieses Dorf in den Blickpunkt der Welt geraten würde?“ Die weltweite Aufmerksamkeit sei eine Chance für Investitionen, die dringend genutzt werden müssten. Die Region habe auch bei der Stromversorgung und der Kindersterblichkeit noch große Probleme. Mehr als jedes zehnte Kind stirbt dort, bevor es das fünfte Lebensjahr erreicht hat.

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