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Jugendliche schossen gezielt mit Softguns auf Asylwerber

Am Donnerstagabend wurde auf Asylwerber in Wiener Neustadt geschossen. Nun bestätigt die Staatsanwaltschaft einen fremdenfeindlichen Hintergrund.

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In Traiskirchen müssen Asylwerber unter untragbaren Bedingungen im Freien übernachten.
© APA/HELMUT FOHRINGER

Wiener Neustadt – Die Schüsse aus Softguns auf Flüchtlinge in Wiener Neustadt am Donnerstagabend dürften einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben, bestätigte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Samstag einen Bericht des ORF Niederösterreich. Die vier jungen Männer sollen aus Abneigung gegen Asylwerber und Unzufriedenheit mit der Flüchtlingspolitik gezielt geschossen haben, sagte Habitzl zum Motiv.

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Die - nach der Tat ausgeforschten - Verdächtigen (18 bis 20 Jahre) hätten sich ihre Opfer bewusst ausgesucht. Außerdem gaben sie laut Habitzl an, dass sie ihre Softguns an Menschen ausprobieren wollten. Die Staatsanwaltschaft beantragte wegen Verdachts der schweren Körperverletzung U-Haft.

Eine Gruppe von sieben Flüchtlingen war nahe ihrer Unterkunft in der Arena Nova aus einem Auto heraus anvisiert worden. Die Asylwerber trugen von den Plastik-Geschossen Schwellungen davon und wurden im Spital ambulant behandelt. (APA)

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