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USA stärken Türkei nach Luftangriffen auf PKK den Rücken

Nairobi (APA/AFP) - Nach den Angriffen gegen die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) und die Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PK...

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Nairobi (APA/AFP) - Nach den Angriffen gegen die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) und die Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben die USA der Türkei den Rücken gestärkt. Ankara habe das „Recht“, gegen „terroristische Ziele“ vorzugehen, sagte der Vize-Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, Ben Rhodes, am Sonntag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.

Rhodes erinnerte daran, dass auch die USA die PKK als „Terrororganisation“ einstufen. Zugleich begrüßte Rhodes das „entschlossenere“ Vorgehen der Türkei gegen den IS.

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Die türkische Luftwaffe hatte am frühen Freitagmorgen erstmals Stellungen der IS-Extremisten im Nachbarland Syrien bombardiert. Darüber hinaus griff sie militärische Einrichtungen der PKK im Nordirak an. Für den fragilen Friedensprozess der Regierung in Ankara mit der in der Türkei verbotenen Kurdenorganisation stellen die Angriffe auf die PKK-Stellungen eine schwere Belastungsprobe dar. Ankara betrachtet die PKK als „Terrororganisation“.

Die Luftangriffe auf die IS-Stellungen markierten eine Kehrtwende in der bisherigen Politik Ankaras. Die islamisch-konservative türkische Regierung war lange dafür kritisiert worden, zu wenig gegen den IS vorzugehen. Nach monatelangen Verhandlungen erlaubte die Türkei zudem den USA die Nutzung des Luftwaffenstützpunkts Incirlik im Kampf gegen den IS.


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