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Titel-Hattrick? Kitz-Sieg würde Sommermärchen perfekt machen

Dominic Thiem könnte bei den Generali Open in Kitzbühel ein auf der Tour äußerst seltenes Triple gelingen.

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Dominic Thiem will nach seinem Turniersieg in Gstaad auch in Kitzbühel triumphieren.
© gepa/EQ Images/Muller

Kitzbühel – Den Veranstaltern des größten Sandplatz-Turniers Österreichs hätte gar nichts Besseres passieren können: Der sensationelle Lauf von Dominic Thiem, der nach seiner Abreise vom Davis Cup in Kitzbühel hintereinander die Turniere in Umag und Gstaad gewonnen hat, war die beste Werbung für das am (heutigen) Montag beginnende Generali Open in Kitzbühel.

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Vorjahres-Finalist Thiem, der seit Montag in der Weltrangliste auf Platz 21 (Karrierehoch) liegt, könnte nun sogar ein auf der ATP-Tour äußerst seltenes Triple schaffen. Zuletzt hatte es Rafael Nadal im Jahr 2009 vollbracht, drei Turniere innerhalb von drei Wochen zu gewinnen. Der Spanier war damals der Reihe nach in Monte Carlo, Barcelona und Rom erfolgreich gewesen.

Haider-Maurer erster Gegner?

Doch der Weg dahin ist für Thiem freilich noch ein weiter. In erster Linie gilt es für den 21-jährigen Niederösterreicher, der noch am späten Sonntagabend in Kitzbühel eintraf, seine Akkus wieder aufzuladen. Der erstmals bei einem ATP-Tour-Turnier topgesetzte Thiem steigt am Mittwoch nach einem Freilos in das Turnier ein und trifft entweder auf seinen Landsmann Andreas Haider-Maurer oder den Brasilianer Joao Souza.

„Natürlich hoffe ich, dass mein Lauf in Kitzbühel weiter geht“, sagte Thiem am Sonntag bei der Pressekonferenz noch in Gstaad. „Für die anstehenden Hartplatzturniere in Montreal, Cincinnati und New York mag diese Siegesserie auf Sand nicht die idealste Vorbereitung sein. Andererseits spielt das Selbstvertrauen im Tennis eine derart wichtige Rolle, dass eine Vorbereitung mit so vielen Siegen auch nicht schlecht sein kann“, sieht Thiem in der zusätzlichen Belastung keinen Nachteil.

Ein riesiger Vorteil ist der Lauf Thiems natürlich für das seit heuer wieder als Generali Open figurierende ATP-Heimturnier des Niederösterreichers in Tirol. „Schon sein Sieg in Umag war toll für uns“, freute sich Turnierboss Alexander Antonitsch. Bedenken von Fans, dass sein Topstar nun müde sein könnte, räumt der Kärntner aus. „Da überragt das Selbstvertrauen. Und die Tatsache, dass er als Gesetzter ein Freilos hat, hilft ihm, durchzuschnaufen.“ Antonitsch möchte Thiem, der in der Gamsstadt nur im Einzel spielt, auch möglichst viel Ruhe schaffen.

Wie sehr sich Österreichs Shooting-Star auch international in die Schlagzeilen gespielt hat, zeigt u.a. eine kleine Statistik von ATP-Statistik-Guru Greg Sharko: Die meisten Titel in diesem Jahr: Novak Djokovic 6, Roger Federer 4, David Ferrer, Andy Murray, Rafael Nadal, Stan Wawrinka - und Dominic Thiem je 3.

Nach seinem Premierentitel unmittelbar vor den French Open dieses Jahr in Nizza hat Thiem vor acht Tagen vor den Augen von Zuschauer Djokovic in dessen Heimat Kroatien gewonnen und am Sonntag in der Heimat Federers und Wawrinkas. Ein Heimturniersieg wäre für Thiem wohl die Krönung eines perfekten sportlichen „Sommermärchens“. (APA)


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