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Jemen - Armee: 17 Zivilisten durch Minen der Houthi-Rebellen getötet

Aden (APA/AFP) - In der jemenitischen Provinz Lahj (Lahij) sind nach Angaben aus Militärkreisen seit Donnerstag 17 Zivilisten durch Minen ge...

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Aden (APA/AFP) - In der jemenitischen Provinz Lahj (Lahij) sind nach Angaben aus Militärkreisen seit Donnerstag 17 Zivilisten durch Minen getötet worden. Die Houthi-Rebellen hätten die Minen gelegt, bevor sie vor regierungstreuen Kräften aus der Provinz flohen, hieß es am Freitag aus Militärkreisen. Demnach gab es insbesondere in der Provinzhauptstadt Al-Houtha Tote unter der Zivilbevölkerung.

Die Regierungstruppen hatten kürzlich dank der militärischen Unterstützung aus Saudi-Arabien die Initiative gegen die schiitischen Houthi-Rebellen zurückgewonnen und die Hafenstadt Aden und andere Gebiete zurückerobert.

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Unterdessen landete eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Yemenia aus Dschibuti auf dem Flughafen von Aden. Die Maschine habe 180 Jemeniten aus dem afrikanischen Land in den Jemen zurückgebracht, wie die Flughafendirektion mitteilte. Zuvor hatte ein Transportflugzeug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Gerät zur Instandsetzung des Flughafens gebracht, der bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Houthi-Rebellen teilweise zerstört worden war.

Im Süden von Saudi-Arabien wurde unterdessen ein Soldat durch Beschuss aus dem Jemen tödlich getroffen, wie die saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA meldete. Sie berief sich auf eine Erklärung der arabischen Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens, die seit Ende März Luftangriffe gegen die Houthi-Rebellen fliegen. Damit wurden seit Beginn des Konflikts bereits mehr als 50 Menschen an der Grenze in Saudi-Arabien getötet.

Im Jemen kämpfen die Truppen von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi mit Unterstützung der Militärkoalition seit Monaten gegen Houthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Armee-Einheiten des ehemaligen Staatschefs Ali Abdullah Saleh. Der seit Jahren schwelende Konflikt zwischen den Houthis und der Zentralregierung war im Jänner eskaliert, als die Aufständischen aus dem Norden des Landes die Hauptstadt Sanaa eroberten. Als sie Ende März auf die südliche Hafenstadt Aden vorrückten, floh Hadi nach Saudi-Arabien und bat das Königreich um Hilfe.


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