Tiroler Polizei klärte Straftatenserie im Unterland

Kufstein (APA) - Die Tiroler Polizei hat eine Serie von Straftaten im Raum Kufstein klären können. Den sieben Tatverdächtigen werden nach An...

Kufstein (APA) - Die Tiroler Polizei hat eine Serie von Straftaten im Raum Kufstein klären können. Den sieben Tatverdächtigen werden nach Angaben vom Montag 73 Delikte mit einem Schaden im vierstelligen Eurobereich angelastet. Der jüngste Verdächtige ist erst zwölf Jahre alt. Als Motiv gaben die Beschuldigten „Geldnot und Langeweile“ an.

Die Burschen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen zwölf und 24 Jahren waren in unterschiedlichen Gruppierungen zu den verschiedensten Tages- und Nachtzeiten aktiv. Heimgesucht wurde unter anderem ein Pfarramt, Schulen, Pkw, Firmengebäude, Vereinsheime, Kellerabteile oder Zeitungskassen in den Gemeindegebieten von Kufstein, Söll und Wörgl. Dabei brachen sie die Objekte entweder mit ihren mitgebrachten Stemmeisen auf, schlugen Scheiben ein oder zwängten die Gebäude mit Körperkraft auf. Auch schlichen sie in unversperrte Firmen, Häuser, Pkw und Gärten.

Bei einem Einbruch in ein Vereinsheim in Kufstein stahlen sie pyrotechnische Gegenstände, die sie in den darauffolgenden Wochen im Stadtgebiet von Kufstein anzündeten. Mehrere Feuerwehreinsätze waren die Folge, die Höhe der dabei entstandenen Kosten stand zunächst nicht fest.

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