Offenbar doch kein Abschluss von Friedensabkommen im Südsudan

Präsident Salva Kiir wollte das Abkommen nicht unterzeichnen und bat um mehr Zeit für Verhandlungen.

Salva Kiir, Präsident des Südsudans.
© EPA

Addis Abeba - Entgegen vorheriger Angaben zögert der südsudanesische Präsident Salva Kiir offenbar beim Abschluss eines Friedensabkommens mit seinem Rivalen Riek Machar. Kiir habe das vorbereitete Abkommen nicht unterzeichnet und mehr Zeit für Verhandlungen erbeten, sagte ein Verhandler am Montag in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, wo die Gespräche stattfinden.

Die Nachrichtenagentur AFP hatte zuvor berichtet, nach langen Verhandlungen hätten der Generalsekretär von Kiirs Regierungspartei, Pagan Amum, und Rebellenchef Machar ein Abkommen im Beisein von Kiir unterzeichnet. Nun sagte Seyoum Mesfin, ein Vermittler der regionalen Staatenorganisation IGAD, die südsudanesische Regierung habe 15 Tage für weitere Verhandlungen in Addis Abeba verlangt. (APA/AFP/Reuters)


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