Kärnten evaluiert Dienst- und Besoldungsrecht für Mitarbeiter

Klagenfurt (APA) - Knapp 11.000 Kärntner Landesbedienstete könnten demnächst ein neues Dienst- und Besoldungsrecht bekommen. Aufgrund des Sp...

Klagenfurt (APA) - Knapp 11.000 Kärntner Landesbedienstete könnten demnächst ein neues Dienst- und Besoldungsrecht bekommen. Aufgrund des Spardrucks, unter dem das Bundesland steht, sucht die Landesregierung nach Einsparungspotenzialen. Daher werden derzeit die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Landesbediensteten unter die Lupe genommen, wie die APA aus dem Landeshauptmann-Büro erfuhr.

Bis Ende des Jahres soll die Evaluierung, in die auch Personalvertreter eingebunden sind, wie eine Sprecherin von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) betonte, abgeschlossen sein. Die Gesetze werden vorerst auf „Zweckmäßigkeit, Zukunftstauglichkeit, Attraktivität und Einsparungspotenziale“ überprüft. Konkrete Änderungsvorschläge könne man momentan noch nicht nennen, hieß es. Im Anschluss an die Evaluierung soll dann die Entscheidung fallen, ob neue rechtliche Grundlagen ausgearbeitet werden oder alles beim Alten bleibt. Bis es soweit ist, will man bekanntlich durch das Unterlassen von Nachbesetzungen sparen.

Der Vorstand der Landeskrankenanstalten Kabeg, Arnold Gabriel, hatte im „Wirtschaftsblatt“ (Montagsausgabe) eine Aufweichung des Dienstrechts gefordert, um in seinem Bereich mehr Handlungsspielraum bei Personal-Einsparungen zu haben.

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