3,25 Millionen Euro sollen Muskeln der Sportler stählen
Innsbruck – Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1976 durften (bzw. mussten) die Sportler im Tiroler Landessportcenter im Untergeschoß ihren Kra...
Innsbruck –Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1976 durften (bzw. mussten) die Sportler im Tiroler Landessportcenter im Untergeschoß ihren Kraftübungen nachgehen. Ein Kraftraum, der im Laufe der Zeit an Altersschwäche litt. Für ein modernes Training war die Anlage nicht mehr zu adaptieren. 15 AthletInnen – mehr konnten zuletzt nicht mehr gleichzeitig dort trainieren.
Aus diesem Grund entschlossen sich die Verantwortlichen in Land und Stadt und deren beider Tochtergesellschaft, die Olympiaworld (OSVI), östlich des Landessportcenters am OSVI-Areal, angrenzend an den Eisschnelllaufring, auf drei Geschoßebenen neue, moderne Krafträume aus dem Boden zu stampfen.
Der 400 Quadratmeter große Neubau umfasst neben Räumlichkeiten für freies Gewichtstraining einen Cardioraum und auch einen Bewegungsraum. Die Investitionskosten von 3,25 Millionen Euro übernimmt das Land, den Grund steuert die Stadt bei. Gestern wurde zum Spatenstich geladen und die Landesräte Josef Geisler, Patrizia Zoller-Frischauf sowie Vize-BM Christoph Kaufmann und das OSVI-Duo Michael Bielowski (Geschäftsführer) und Christian Girardi (Aufsichtsratsvorsitzender) ließen es sich im Beisein von aktiven jungen Sportlern nicht nehmen, Hand an die Spaten zu legen. Ziel ist eine Inbetriebnahme Ende 2016. Im Anschluss soll dann, so verrät Bielowski, die längst fällige Sanierung des Eisrings angegangen werden.
Den Kraftraum des Landessportcenters benutzen rund 400 AthletInnen, darunter jene des Rodel- und des Bob- und Skeletonverbands, die Swarco Raiders, die Handballer von Hit Medalp, die Volleyball-Damen des VC Tirol oder auch der Österreichische Skiverband. (mami)
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