Landeck

Gedenkjahr und Heimat im Mittelpunkt

© Wenzel

Landeck war Schauplatz für großes Treffen der Schützentalschaft. Landeskommandant erläuterte historisches Tirol.

Landeck –Mehrmals hat der Schützenbezirk Landeck heuer an die Opfer des Ersten Weltkrieges erinnert – speziell an die des Gebirgskrieges 1915 an der alten Tiroler Grenze. Am 23. Mai 1915 waren 728 Standschützen aus dem Gerichtsbezirk Landeck in Richtung Südfront aufgebrochen.

Am Sonntag war Landeck abermals Schauplatz für einen Gedenkakt samt Umzug der sieben Talschaftskompanien mit Kommandant Josef Gfall. Dazu kamen Gastkompanien u. a. aus Caldonazzo und Pergine (Trentino) sowie aus Glurns (Südtirol).

LR Bernhard Tilg zeigte Parallelen des Landecker Einsatzes im Gebirgskrieg vor 100 Jahren zu Konflikten der Gegenwart auf. „Heimatpflege ist nicht nur das Tragen von Gewehren und bunter Trachten. Die Schützen tragen auch gesellschaftliche Verantwortung“, hob Tilg hervor. „Ich bedanke mich im Namen des Landes für das Einstehen für Werte.“ Im Gottesdienst nahm auch Dekan Martin Komarek mehrmals Bezug auf den unheilvollen Krieg.

„Heimat ist für uns Schützen das historische Tirol, ein geografisch und geschichtlich genau definierter Raum“, erläuterte Landesschützenkommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler, „Heimat umfasst auch geistig-soziale und materielle Werte.“ Dazu zähle das Bekenntnis zum christlichen Glauben, das Eintreten für intakte Familien sowie die aktive Mitgestaltung einer möglichst großen Einheit Tirols. „Man erwartet sich von uns, dass wir in den Kompanien, aber auch im Privatleben Schützen sind“, hob Tiefenthaler hervor. (hwe)

Für Sie im Bezirk Landeck unterwegs:

Monika Schramm

Monika Schramm

+4350403 2923

Matthias Reichle

Matthias Reichle

+4350403 2159