Spectre

Bond und Blechschaden: Autos um 32 Mio. Euro zu Schrott gefahren

James Bond (Daniel Craig) und seine Autos: Sieben der zehn Aston Martin DB10, die extra für "Spectre" gebaut wurden, haben die Dreharbeiten nicht unbeschadet überstanden.
© EPA/Angelo Carconi

Sie gehen in Flammen auf, überschlagen sich und rasen in Häuser: Die Autos im neuen James-Bond-Film „Spectre“ machen einiges mit.

London – Schon im Trailer fangen sie Feuer, rasen in Häuser, überschlagen sich: Autos im Wert von 24 Millionen Pfund (32,5 Mio. Euro) sind im Laufe der Dreharbeiten zum 24. Bond-Film „Spectre“ zerstört worden - eine Rekordsumme, wie der führende Stuntkoordinator Gary Powell der Daily Mail erzählte. „Allein in Rom haben wir Millionen von Pfund vernichtet. Mit 180 km/h sind wir durch den Vatikan gerast.“

Die ganze Nacht hindurch habe man in Rom eine spektakuläre Verfolgungsjagd „für nur vier Sekunden im Film“ gedreht, so Powell weiter. Gelände- und Luxusautos wurden beim mehrwöchigen Dreh gleichermaßen zu Schrott verarbeitet: Allein sieben der zehn von Austin Martin eigens angefertigten Luxus-Sportwägen DB10 wurden laut Powell demoliert. Mit einem Budget von 200 Millionen Pfund (270,60 Mio. Euro) ist „Spectre“ unter der Regie von Sam Mendes der teuerste Bond-Streifen aller Zeiten.

Schnelle, elegante Autos gehören seit Beginn der Geheimagentenreihe zum britischen Geheimagenten 007, der mittlerweile zum vierten Mal von Daniel Craig verkörpert wird. Wer die Erinnerungen an sämtliche Bond-Filme seit 1962 vor dem österreichischen Kinostart von „Spectre“ am 6. November auffrischen will, wird bei Sky fündig: Der Bezahlsender richtet einen eigenen Pop-Up-Kanal ein, auf dem von 5. Oktober bis 6. Dezember sämtliche 23 von EON Productions produzierten Bond-Abenteuer sowie die beiden Nicht-EON-Titel „Casino Royale“ (1967) und „Sag niemals nie“ (1983) laufen. Zusätzlich zu je einem neuen Bond um 20.15 Uhr an jedem Werktag zeigt „Sky 007 HD“ an den Wochenenden Themen-Specials und Dokus. (APA)