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Europas Börsen sehr fest - aber vor schwächstem Quartal seit 4 Jahren

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwochmittag deutlich höher tendiert. Dennoch müssen die Handelsplätze vo...

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Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwochmittag deutlich höher tendiert. Dennoch müssen die Handelsplätze voraussichtlich das schwächste Börsenquartal seit vier Jahren verbuchen. Nach den schwachen Börsenmonaten seit Ende Juni sei aber schon viel Negatives in den Aktienkursen eingepreist, hieß es von Experten.

Der Euro-Stoxx-50 stieg 2,57 Prozent auf 3.107,80 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 12.35 Uhr mit 9.692,74 Punkten und plus 2,56 Prozent. Der deutsche Leitindex steuert aktuell auf einen Quartalsverlust von beachtlichen mehr als elf Prozent zu. Der FT-SE-100 der Börse London gewann zur Wochenmitte 2,16 Prozent und steht nun bei 6.037,03 Punkten.

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Am weitesten in die Gewinnzone ging es für die Aktien von Autobauern. Neben einer Erholungsbewegung auf die jüngsten Verluste im Zuge des VW-Abgasskandals unterstützten Steuersenkungen auf Autokäufe in China die Papiere. Mit einer umfassenden Steuererleichterung will die zweitgrößte Volkswirtschaft für neuen Schwung auf seinem stagnierenden Automarkt sorgen. So soll die Mehrwertsteuer für Autos, die höchstens einen 1,6-Liter-Motor haben, halbiert werden.

PSA Peugeot Citroen beschleunigten um 6,1 Prozent. Die Volkswagen-Aktie erholte sich um 2,8 Prozent, nachdem die Titel wegen manipulierter Abgastest bei elf Millionen Fahrzeugen um ein Drittel eingebrochen waren. BMW konnten um 3,6 Prozent zulegen und Daimler gewannen 2,2 Prozent.

Die Anbieter von Basisrohstoffen profitierten von gestiegenen Metallpreisen. Aktien von Glencore erholten sich weiter und notierten knapp elf Prozent im Plus. Die Papiere waren vor dem Hintergrund niedriger Rohstoff-Preise zu Beginn der Woche um knapp 30 Prozent eingebrochen.

Klare Kursgewinne konnten auch die Bankenaktien verbuchen. Societe Generale legten 3,3 Prozent zu. BNP Paribas und Deutsche Bank streiften Aufschläge von 3,4 bzw. 2,9 Prozent ein. UniCredit verbuchten einen Zuwachs von 3,1 Prozent.

Lufthansa gewannen merkbar um 6,3 Prozent auf 12,43 Euro an Höhe. Die DZ Bank stufte die Papiere der AUA-Mutter von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und revidierte den fairen Wert von 13,50 auf 14,00 Euro nach oben. Die aktuelle Konsensschätzung für das operative Ergebnis (Ebit) der Fluggesellschaft sei zu konservativ, lautete die Begründung.

JSainsbury sprangen um beachtliche 13,5 Prozent hoch. Großbritanniens drittgrößte Supermarktkette vermeldete, dass der Jahresgewinn über den Erwartungen liegen könnte.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA283 2015-09-30/12:44


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