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Umfrage: US-Firmen schaffen mehr neue Jobs als erwartet

New York (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben im September mehr neue Jobs geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 200.000 Stellen, wie ...

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New York (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben im September mehr neue Jobs geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 200.000 Stellen, wie der private Arbeitsvermittler ADP am Mittwoch unter Berufung auf seine monatliche Umfrage mitteilte. Experten hatten mit lediglich 194.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

Fachleute blicken nun mit Spannung auf die am Freitag anstehenden offiziellen Arbeitsmarktdaten für Privatwirtschaft und Staat. Ökonomen veranschlagen einen Stellen-Zuwachs von 203.000. Die Zahlen gelten als besonders wichtig, weil die US-Notenbank (Fed) vor einer Zinserhöhung weitere Fortschritte am Arbeitsmarkt sehen möchte. Fed-Chefin Janet Yellen hat eine Anhebung noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Sie ließ jedoch wie auch andere US-Währungshüter offen, ob der für die Finanzwelt enorm wichtige Schritt im Oktober oder erst im Dezember kommen wird.

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Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba erwartet, dass der offizielle Arbeitsmarktbericht einen kräftigen Stellenzuwachs bringen wird: „Ob sich damit allerdings die Zinserhöhungsfantasien erhärten, bleibt abzuwarten.“ Die Fed hält die Zinsen seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. Sie hatte im September aus Sorge um die Weltwirtschaft und wegen der jüngsten Börsenturbulenzen in China keine Erhöhung gewagt.


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