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Internet-Nutzung: Die junge Zielgruppe befindet sich fast vollständig im Netz. Nur 2,6 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind keine Internet-Nutzer. Zu diesem Ergebnis kommt die Österreichische Web Analyse (ÖWA) bei der Auswertung der Daten für das zweite Quartal 2015. Insgesamt lag der Anteil der Internetnutzer in Österreich im zweiten Quartal bei 84,2 Prozent, bereits 88,8 Prozent aller Männer und 80,0 Prozent aller Frauen sind online. Mit 66,9 Prozent sind zwei Drittel der Internet-User zwischen 14 und 49 Jahren alt. Die 14- bis 29-Jährigen sind beinahe zu 100 Prozent online (97,4 Prozent), aber auch 67,1 Prozent der über 50-Jährigen sind im Internet unterwegs. Die mobile Internet-Nutzung liegt bereits bei 63,5 Prozent. Altersmäßig liegt die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen mit 24,4 Prozent aller mobilen und stationären User an erster Stelle. Beim ÖWA-Reichweitenranking auf Monatsbasis lag wie auch in den vergangenen Befragungswellen das ORF.at Network mit 3.109.000 Unique Usern (50,3 Prozent) an erster Stelle. Auf Platz zwei folgte das Dachangebot styria digital one mit 2.707.000 Unique Usern (43,8 Prozent), auf Platz drei das Herold.at Network mit 2.373.000 Unique Usern (38,4 Prozent). Bei den Einzelangeboten führte erneut willhaben.at (2.567.000 Unique User bzw. 41,5 Prozent), gefolgt von derstandard.at (1.803.000 Unique User bzw. 29,2 Prozent) sowie gmx.at (1.568.000 Unique User bzw. 25,4 Prozent).

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Presserat: Der Österreichische Presserat sieht in mehreren Berichten über die Ermordung von Gefangenen durch die Terrormiliz Islamischer Staat, die im Juli und Juni in der „Kronen Zeitung“ und der Gratiszeitung „Österreich“ sowie auf deren Online-Portalen Krone.at und oe24.at erschienen sind, wegen der Verletzung der Menschenwürde einen Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse. Die Medien hatten Bild- und Videomaterial von Gefangenen kurz vor ihrer Exekution gezeigt. Berichte über die IS-Gräueltaten sind von öffentlichem Interesse, und es ist wichtig, über die schrecklichen Verbrechen zu informieren, erklärte der Presserat in einer Aussendung. „Entscheidend dabei ist jedoch, wie derartige Berichte aufbereitet sind und welches Bildmaterial dafür verwendet wird.“ In den vorliegenden Artikeln werden nach Auffassung des Presserats vor allem die Sensationsinteressen der Leser bedient, Aufklärung stehe nicht im Vordergrund. „Gerade bei derart brutalem und daher heiklem Bildmaterial ist es aus ethischer Sicht wichtig, dass Journalisten die Filterfunktion der Medien ernst nehmen.“ Der Moment des Todes gehöre zur Privatsphäre der Sterbenden, betonte der Presserat. Zu berücksichtigen sei auch noch, dass der IS bewusst auf die Verbreitung von brutalem Bildmaterial durch Medien setzt und exzessive Gewalt inszeniert, um in demokratischen Gesellschaften für Aufmerksamkeit und Verunsicherung zu sorgen. „Der Zweck der barbarischen Hinrichtungen ist es, brutale Bilder zu erhalten und diese in die Welt hinaus zu tragen. Unabhängige Medien müssen darauf achten, sich nicht vom IS instrumentalisieren zu lassen und zu dessen Propagandawerkzeug zu mutieren.“

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Fernsehfonds: Mit 1. Oktober treten neue Förderrichtlinien des Fernsehfonds Austria in Kraft. Vorausgegangen ist dem eine eingehende Evaluierung, wobei laut Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Rundfunk, nun ein „Balanceakt“ gelungen sei. „Es wurden sowohl die Interessen der Produzenten als auch der Rundfunkanstalten bestmöglich berücksichtigt mit dem Ziel, die österreichische Filmwirtschaft zu stärken.“ Konkret bedeutet dies neue Lizenzzeiten für Fernsehveranstalter: Diese werden von sieben Jahren bei Filmen und zehn Jahren bei Serien auf fünf respektive sieben Jahre verkürzt, wenn „eher geringe Finanzierungsanteile“ bei den Fernsehveranstaltern liegen. Bei entsprechend hoher Finanzierung (mind. 55 Prozent bei einem Veranstalter bzw. mind. 60 Prozent bei zwei oder mehreren Veranstaltern) bleiben die bisherigen Lizenzzeiten bestehen. Außerdem soll es mit den neuen Richtlinien zu einer Stärkung der Produzenten kommen, etwa was Online-Verwertungsrechte betrifft. Das neue Regelwerk, das aufgrund des für heuer bereits ausgeschöpften Förderbudgets erstmals beim ersten Antragstermin 2016 zum Einsatz kommt, gilt bis 31. Dezember 2018.

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Super-Fi: Konstantin Jakabb ist seit September Mitglied der Geschäftsführung der zur internationalen Vice Mediengruppe gehörenden Werbeagentur Super-Fi. Der 34-Jährige ergänzt die Leitung der Agentur mit digitaler Schwerpunktsetzung neben den bestehenden Geschäftsführern Niko Alm und Bernhard Schmidt, wie es in einer Aussendung hieß. Jakabb ist seit mehr als 4 Jahren bei Super-Fi tätig und arbeitete als Client Service Director. In seiner neuen Rolle in der Geschäftsführung werde der Wiener künftig die Kundenteams bei Super-Fi dirigieren. Daneben soll Jakabb auch die Weiterentwicklung der Agentur und das Neugeschäft strategisch steuern.

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