Schlemmerwoche ließ Kirchberger jubeln

Die erste Simon-Taxacher-Kulinartika ist Geschichte. Die Bilanz fällt positiv aus und der Termin für nächstes Jahr steht auch schon.

© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kirchberg –Von den Rettensteinknödeln über die Kaspressknödel zum glasierten Schweinebauch und wieder zurück – in Kirchberg wurde am Wochenende der Genuss zelebriert. Nach vier Tagen mit perfektem Wetter und viel gutem Essen wurde nun Bilanz gezogen und die fällt äußerst positiv aus. „Was soll ich sagen, es ist wirklich gut gelaufen“, sagt Schirmherr, Haubenkoch und Kirchbergs Aushängeschild in Sachen Kulinarik, Simon Taxacher, am Ende der vier Tage.

Bereits beim Auftakt am Donnerstagabend am Kirchberger Dorfplatz war der Andrang größer als erhofft. Schon dort präsentierten sich die ersten der insgesamt 35 Kirchberger Wirte. Und sie präsentierten sich von der besten Seite. „Ich war mir sicher, dass alle ihre Aufgabe sehr gut lösen werden, aber sie haben meine Hoffnungen noch deutlich übertroffen“, streut Taxacher seinen Kollegen Rosen. Sowohl am Dorfplatz als auch beim Show-Cooking am Freitagabend in der Arena365 und bei der Schmankerlverkostung in Aschau, dem Bergkulinarium und dem „Backen mit Kids“ war der Andrang der Gäste groß und dementsprechend waren auch die Wirte und der Veranstalter selbst, der Tourismusverband Kirchberg, gefordert.

„Für unsere Mitarbeiter waren es sehr arbeitsreiche Tage. Aber auch für alle Betriebe, die mit dabei waren. Es freut mich sehr, dass alle so an einem Strang gezogen haben“, sagen Paul Steindl, Aufsichtsratsvorsitzender des TVB, und der Ortsstellenleiter Kirchbergs, Christoph Stöckl, Initiator der Veranstaltung. Höhepunkt der Kulinartika war am Samstagabend der Gourmet­abend mit fünf Haubenköchen. Auch sie zeigten sich von der Veranstaltung begeistert. „Das ist wirklich eine einzigartige Sache, da bin ich gerne dabei“, sagt Norbert Niederkofler, 4-Hauben-Koch aus Südtirol und auch Fernsehkoch Mike Süsser war begeistert: „Das ist der Hahnenkamm des Kochens.“

Trotzdem zeigen sich Taxacher und Steindl auch kritisch. „Es gibt schon noch einiges zu verbessern. Wir werden bald eine Nachbesprechung machen und wollen die Veranstaltung weiter verbessern“, sagen beide unisono. Dass es eine Neuauflage 2016 geben wird, ist somit klar, es steht sogar schon der Termin mit 29. Sept. bis 2. Okt. 2016 fest.


Kommentieren


Schlagworte