Überschwemmungen an US-Ostkünste - Mindestens fünf Tote

Charleston (South Carolina) (APA/dpa) - Mindestens fünf Menschen sind seit Freitag in den Überschwemmungsgebieten im US-Bundesstaat South Ca...

Charleston (South Carolina) (APA/dpa) - Mindestens fünf Menschen sind seit Freitag in den Überschwemmungsgebieten im US-Bundesstaat South Carolina ums Leben gekommen. Das berichtete die Zeitung „The State“ Sonntagabend (Ortszeit) aus Columbia, der Hauptstadt des Bundesstaates.

Drei Menschen wurden demnach von den Wassermassen überrascht und konnten sich nicht rechtzeitig aus ihren Fahrzeugen retten, hieß es unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Vielen Schulen und Hochschulen sowie Ämter bleiben am Montag geschlossen.

Zwei Schlechtwetter-Gebiete - ein Tief und Ausläufer des Hurrikan „Joaquin“ im Atlantik - ließen in weiten Teilen des US-Ostens ungewöhnlich heftige Regenfälle niedergehen. South Carolina ist am stärksten betroffen. Dort wurden stellenweise seit Freitag 60 Zentimeter Niederschlag gemessen. Hunderte Menschen mussten aus im Wasser stecken gebliebenen Autos und überfluteten Häusern gerettet werden. Tausende Einwohner sind ohne Stromversorgung, zahlreiche Straßen, Brücken und wichtige Autobahnabschnitte gesperrt


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