Wien-Wahl Splitter: Stimmzetteltonnen, Schmerzensgeld und XXL-Müll

Wien (APA) - Wahlen nach Zahlen: Damit jeder der 1,327.311 wahlberechtigten Wiener sein Kreuzchen bei der Landtags- und Bezirksvertretungswa...

Wien (APA) - Wahlen nach Zahlen: Damit jeder der 1,327.311 wahlberechtigten Wiener sein Kreuzchen bei der Landtags- und Bezirksvertretungswahl machen kann, braucht es jede Menge Papier. 35,5 Tonnen wiegen die dafür bestimmten Unterlagen. Das entspricht dem Gewicht von rund 30 Kleinwagen, hat das Rathaus errechnet.

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Damit die FPÖ mit ihren Botschaften weithin sichtbar ist, setzt sie auch auf mobile XXL-Plakate. Diese sind wiederum der MA 48 (Abfallwirtschaft) ein Dorn im Auge: Laut Gratiszeitung „Heute“ musste die städtische Müllabfuhr in den vergangenen Wochen mehr als 25 Mal zu Sondereinsätzen ausrücken, um die bis zu 14 Meter langen und zwei Meter hohen Werbeträger zu beseitigen. Diese seien größer als erlaubt und würden eine „Sicherheitsgefährdung“ darstellen, so die Begründung.

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Im bisherigen Wahlkampf eher unauffällig unterwegs, will sich Heinz Pollischansky mit seiner Liste WWW (Wir wollen Wahlfreiheit) nun für die Bewohner der City stark machen. Per Aussendung forderte er eine Entschädigung für Demonstrationen, Querelen und Krawalle in der Inneren Stadt. 1.000 Euro jährlich soll das „Schmerzensgeld für die Missbrauchsopfer fragwürdiger Stadtpolitik“ betragen.

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