Italien-Einsatz gegen IS im Irak laut Rom „eine Hypothese“

Rom (APA) - Italienische Tornados, die sich an der internationalen Koalition gegen die Jihadistenorganisation Islamischer Staat beteiligen, ...

Rom (APA) - Italienische Tornados, die sich an der internationalen Koalition gegen die Jihadistenorganisation Islamischer Staat beteiligen, könnten demnächst den Auftrag zu Bombardierungen im Irak erhalten. „Dabei handelt es sich um eine Hypothese“, kommentierte die Verteidigungsministerin Roberta Pinotti italienische Medienberichte. Die Entscheidung obliege dem Parlament.

Im Irak sei die Situation offen. Unter den Partnern der Anti-IS-Koalition seien Gespräche im Gange, sagte der italienische Außenminister Paolo Gentiloni. „Zur Debatte steht der beste Weg für Italien, sich an der Operation zu beteiligen“, sagte Gentiloni. Sollte die Regierung Beschlüsse bezüglich Italiens Beteiligung an einem Irak-Einsatz treffen, würde die Regierung in Rom das Parlament informieren, erklärte der Außenminister.

Premier Matteo Renzi, der heute (Mittwoch) zu Besuch im Libanon ist, hatte sich zuletzt gegen Angriffe auf IS-Kämpfer in Syrien geäußert, ist jedoch mit einer Mission im Irak grundsätzlich einverstanden. Derzeit sind 4.500 italienische Militärs im Rahmen von 28 internationalen Einsätzen in 38 Ländern der Welt engagiert. Die meisten italienischen Soldaten sind in Afghanistan, Libanon und dem Balkan-Raum stationiert.

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