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Für ein Leben ohne Schmerzen

Als einziges Bundesland führt Tirol ein Prothesenregister, in dem alle Hüft- und Knieoperationen dokumentiert werden. Eine Unmenge von Daten wird gesammelt. Martin Krismer, Leiter der Orthopädie an der Klinik Innsbruck, zu den wichtigsten Fragen rund ums Thema.

© Thomas Böhm / TT

Wozu braucht es eigentlich ein Prothesenregister?

Schweden führt bereits seit den 1970er- Jahren ein Prothesenregister, mit dem Ergebnis, dass die Zahl der Revisionen – also der nötige Austausch der Prothesen – massiv zurückgegangen ist. Dieses Ziel haben auch die Initiatoren des Tiroler Prothesenregisters vor Augen: „Das Sammeln von Daten über Jahre und Jahrzehnte ermöglicht wertvolle Rückschlüsse, etwa ob ein Aus- und Wiedereinbau Sinn macht. Oft haben Patienten danach auch nicht weniger Schmerzen als vorher. Mit einer gezielten Schmerztherapie ersparen wir ihnen die Operation“, so Krismer.


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