Wien-Wahl - „Offensive gegen Rechts“ demonstriert gegen FPÖ

Wien (APA) - Die „Offensive gegen Rechts“ wird am Donnerstag gegen den Wahlkampfabschluss der FPÖ aufmarschieren. Man wolle zeigen, dass „Fl...

Wien (APA) - Die „Offensive gegen Rechts“ wird am Donnerstag gegen den Wahlkampfabschluss der FPÖ aufmarschieren. Man wolle zeigen, dass „Flüchtlinge herzlich willkommen in Wien sind, rassistische und hetzerische Selbstbeweihräucherung hingegen nicht“, wie es am Mittwoch in einer Aussendung hieß.

„Wir wollen ein starkes Zeichen der Solidarität setzen. Die FPÖ versucht, Menschen gegeneinander auszuspielen und liefert Rassismus und Hetze als Lösung für soziale Probleme. Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern die herrschende Politik. Während die Reichen immer reicher werden, sinken Löhne, steigen Mieten und schreibt sich Kürzungspolitik fest“, befand OgR-Aktivistin Käthe Lichtner.

Die FPÖ hingegen suche den Feind in Flüchtlingen, Migranten und Arbeitslosen, also sozial prekären Gruppen. Die Politik der FPÖ sei weit entfernt von sozialer Politik. „Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich an unserer Demonstration gegen die Abschlussveranstaltung zu beteiligen und ein kraftvolles Zeichen gegen das Erstarken der FPÖ zu setzen“, hieß es.

Die Kundgebung mit dem Titel „Strache vertreiben - Flüchtlinge bleiben“ beginnt um 16.00 Uhr. Der Start erfolgt bei der Universität Wien. Die Route führt vom Schottentor über die Schottengasse, Herrengasse und den Kohlmarkt bis zum Graben. Die FPÖ lädt in unmittelbarer Nähe, nämlich am Stephansplatz, zu ihrer Abschlusskundgebung mit Parteichef Heinz-Christian Strache und der kürzlich zu den Blauen gewechselten City-Vorsteherin Ursula Stenzel.

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