VW-Dieselskandal - USA-Chef erst kurz vor 3. September informiert

Washington/Wolfsburg (APA/AFP) - Der USA-Chef von Volkswagen, Michael Horn, hat nach eigener Aussage erst wenige Tage vor dem 3. September 2...

Washington/Wolfsburg (APA/AFP) - Der USA-Chef von Volkswagen, Michael Horn, hat nach eigener Aussage erst wenige Tage vor dem 3. September 2015 erfahren, dass VW-Fahrzeuge in den USA mit einer Software manipuliert wurden. Das sagte der Manager am Donnerstag unter Eid vor Abgeordneten des US-Kongresses in Washington aus.

Von abweichenden Emissionstests habe er dagegen schon im Frühjahr 2014 erfahren. Damals habe er aber keinen Grund zu der Annahme gehabt, dass eine solche Betrugssoftware eingesetzt worden sei. Als durch eine Studie im Frühjahr 2014 bekanntgeworden sei, dass VW-Autos auf der Straße mehr Abgase ausstoßen als bei Tests auf dem Prüfstand, hätten ihm Experten im Konzern zugesagt, den Vorfall zu überprüfen.

Horn sprach von „extrem beunruhigenden Ereignissen“. Er habe nie gedacht, dass dergleichen bei VW möglich sei und entschuldigte sich im Namen von VW vor dem Kongress.

~ ISIN DE0007664039 WEB http://www.volkswagenag.com ~ APA546 2015-10-08/17:40

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