Flüchtlinge - Containex wehrt sich gegen Kritik an überhöhten Preisen

Budapest/Wien (APA) - Die niederösterreichische Containex GmbH, die unter anderem temporäre Unterkünfte für Flüchtlinge liefert, sieht sich ...

Budapest/Wien (APA) - Die niederösterreichische Containex GmbH, die unter anderem temporäre Unterkünfte für Flüchtlinge liefert, sieht sich offenbar mit anhaltender Kritik wegen angeblich zu teurer Container für Asylwerber konfrontiert. Medienberichte, wonach man vom Innenministerium für die Lieferungen von 1.200 Containern 12 Mio. Euro kassiert habe, seien falsch, sagte ein Containex-Sprecher am Donnerstag zur APA.

Containex habe nicht 1.200, sondern nur 700 Container geliefert, sagte der Sprecher. Die vom Ministerium genannten Kosten von 7 Mio. Euro für diese Container würden nicht nur die Leistungen von Containex enthalten, sondern auch vom Ministerium gesondert vergebene Aufträge wie den Bau von Fundamenten, Aufschließungsarbeiten für Kanal und Strom sowie die Innenausstattung der Container. Der Containex-Kostenanteil betrage rund 60 Prozent der genannten 7 Mio. Euro.

Das Familienunternehmen Containex hat im Geschäftsjahr 2014/15 rund 50.000 Container verkauft, vor allem Büro-, Sanitär-, Lager- und Seecontainer. Damit wurde ein Umsatz von 212 Mio. Euro erzielt. Containex hat fünf Produktionswerke in Europa und beschäftigt in Österreich 266 Mitarbeiter.

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