Wattentalstraße um 1,8 Mio. Euro saniert

Wattenberg – Am gestrigen Freitag wurde in Wattenberg der sanierte Abschnitt der Wattentalstraße (L 339) im Bereich Achen bis Unterau feierl...

Wattenberg –Am gestrigen Freitag wurde in Wattenberg der sanierte Abschnitt der Wattentalstraße (L 339) im Bereich Achen bis Unterau feierlich eröffnet. Ein gut ausgebautes Straßennetz sei ein wichtiger Beitrag, damit Gemeinden wie Wattenberg „als Wohnort und Wirtschaftsstandort auch für künftige Generationen attraktiv bleiben“, erklärte Straßenbaureferent LHStv. Josef Geisler anlässlich der Verkehrsfreigabe des vierten Bauabschnitts der Wattentalstraße. Seit 2011 hat das Land über 5,5 Millionen Euro in Ausbau und Sicherung der Straße gesteckt.

In zehn Monaten Bauzeit wurde die Fahrbahn zwischen den Ortsteilen Achen und Unterau auf einer Länge von 300 Metern verbreitert, drei Hangbrücken, eine Stützmauer und eine bergseitige Steinschlichtung errichtet. Zudem wurden 1800 Laufmeter an Kanälen und Drainagen sowie zwei Retentionsbecken für die Ableitung der Straßenwässer gebaut. Im Zuge der aufwändigen Arbeiten, die 1,8 Millionen Euro gekostet haben, wurden 4600 Meter Anker und Pfähle gesetzt und 4300 Kubikmeter Erde bewegt.

Bürgermeister Franz Schmadl freut sich nicht nur über eine bessere Erreichbarkeit seiner kleinen Gemeinde, sondern auch darüber, dass die Straße – nach dem Hangrutsch Ende Mai – auch im hinteren Wattental grundsätzlich wieder befahrbar ist. Im Zuge der Bauarbeiten für das notwendige Geschiebeauffangbecken am inneren Eggenbach gibt es allerdings eine baustellenbedingte Sperre, die Umleitung erfolgt (mit Ampelregelung) über den alten Wattentalweg. Durch ein Steinschlagnetz ist die Sicherheit der Bauarbeiten gewährleistet. Die aktuelle Kostenschätzung für das Auffangbecken beläuft sich laut Schmadl auf rund 750.000 Euro. (TT, md)

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