Privatsektor in China muss Löwenanteil des Umweltschutzes bezahlen

Lima (APA/Reuters) - Die chinesische Privatwirtschaft soll nach Darstellung der Zentralbank den größten Teil der notwendigen Milliarden-Inve...

Lima (APA/Reuters) - Die chinesische Privatwirtschaft soll nach Darstellung der Zentralbank den größten Teil der notwendigen Milliarden-Investitionen in den Umweltschutz übernehmen. In den kommenden fünf Jahren müssten in diesem Bereich jährlich bis zu umgerechnet 558 Mrd. Euro in die Hand genommen werden, erklärte der Vize-Gouverneur der Notenbank, Yi Gang, am Donnerstag bei einem IWF-Treffen in Lima.

Der Staat könne davon allerdings nur 15 Prozent schultern. „Wir müssen daher ein Anreizsystem schaffen“, erklärte Yi.

China hat angekündigt, 2017 einen Emissionshandel zu starten. Zudem sollen „grüne Finanzen“ zur Priorität erklärt werden, wenn die Regierung in Peking im kommenden Jahr die Führung der G-20-Gruppe übernimmt. China ist der weltgrößte Produzent von Treibhausgasen.

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