Ennahda-Chef: Nobelpreis für Tunesiens Quartett wohlverdient

Tunis/Oslo (APA/dpa) - Das mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Quartett für den nationalen Dialog hat Tunesien nach Meinung des Vorsit...

Tunis/Oslo (APA/dpa) - Das mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Quartett für den nationalen Dialog hat Tunesien nach Meinung des Vorsitzenden der islamistischen Ennahda-Partei, Rachid Ghannouchi, vor einer Eskalation der Gewalt bewahrt. Das Quartett habe es geschafft, dass Probleme und Differenzen durch Verhandlungen gelöst wurden, erklärte er am Freitag über Facebook.

„Das ist es, was Tunesien zur Ausnahme macht und was international anerkannt wird“, so Ghannouchi. Die Auszeichnung sei wohlverdient. Er rief seine Landsleute dazu auf, an diesen Prinzipien auch weiterhin festzuhalten.


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