Flüchtlinge - IWF-Chefin fordert Führungskraft in Krise

Lima (APA/dpa) - Die Chefin des internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat von der politischen Elite in Europa Tatkraft in ...

Lima (APA/dpa) - Die Chefin des internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat von der politischen Elite in Europa Tatkraft in der Flüchtlingskrise gefordert. „Ich applaudiere denjenigen, die bei diesem Thema Führungskraft zeigen und denen an der Basis, die Tag und Nacht helfen“, sagte Lagarde am Freitag bei der IWF-Jahrestagung in der peruanischen Hauptstadt Lima.

Auf Deutschland oder die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm Lagarde keinen ausdrücklichen Bezug. „Wir müssen jetzt handeln, um das herzzerreißende Schicksal der Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten zu lösen“, forderte Lagarde.

Die Wanderungsbewegung von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in wohlhabendere Regionen wird nach Meinung der Weltbank vorerst nicht abreißen - wenn es Ländern mit alternder Bevölkerung gelänge, Flüchtlinge in die Volkswirtschaft zu integrieren, könnten aber alle profitieren. Mehr als 90 Prozent der Armut verteile sich auf arme Länder mit einer jungen, schnell wachsenden Bevölkerung.

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