Heinz-Christian Strache träumt vom blauen Coup

Das Duell um den Posten des Wiener Bürgermeisters hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bei den vergangenen Wahlen auch schon ausgerufen. N...

Heinz Christian Strache (M.) bei der Wahlkampf-Abschlussveranstaltung der FPÖ.
© APA/Roland Schlager

Das Duell um den Posten des Wiener Bürgermeisters hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bei den vergangenen Wahlen auch schon ausgerufen. Noch nie war er diesem Duell aber so nahe wie heuer. Nach dem Erfolg in Oberösterreich vor zwei Wochen dürfte die FPÖ auch heute in Wien die 30-Prozent-Marke klar überspringen.

Strache (46) ist Bundesobmann und Wiener Landesobmann der Freiheitlichen. Ins Rathaus wechseln würde er aber nur als Nummer eins, als Bürgermeister. Dafür müsste die FPÖ stimmenstärkste Partei werden.

Im Wahlkampf hat sich Strache über weite Strecken betont staatstragend und zurückhaltend geben. Er will zeigen, dass er regierungstauglich ist.

Vom Inhalt her war die Stoßrichtung aber wieder einmal klar: Nein zur Zuwanderung, und das erst recht in der Situation der aktuellen Flüchtlingswelle.

Zuletzt hatte sich Strache zu diesem Thema auch den deutschen Publizisten Tilo Sarrazin eingeladen. Vor 500 Zuhörern in einem Kinosaal am südlichen Stadtrand warnten Strache und Sarrazin vor der „Gefahr, zur Minderheit im eigenen Land zu werden“. (sabl)


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