Kerry sprach mit Netanyahu und Abbas über Welle der Gewalt in Nahost

Washington (APA/dpa) - Die USA sind „zutiefst besorgt“ über die jüngste Gewaltwelle im israelisch-palästinensischen Konflikt. Das brachte Au...

Washington (APA/dpa) - Die USA sind „zutiefst besorgt“ über die jüngste Gewaltwelle im israelisch-palästinensischen Konflikt. Das brachte Außenminister John Kerry am Samstag in getrennten Telefonaten mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas zum Ausdruck, wie das Washingtoner Außenamt mitteilte.

Demnach bot Kerry beiden Politikern seine Unterstützung bei Bemühungen an, so schnell wie möglich Ruhe wiederherzustellen.

Am Samstag hatten zwei Palästinenser bei erneuten Messerangriffen in Jerusalem fünf Israelis verletzt, bevor sie dann erschossen wurden. Bereits in den vergangenen eineinhalb Wochen waren bei Schuss- und Messerattacken in Israel und den besetzten Gebieten vier Israelis ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden.

Die neue Gewalt entzündete sich an Streitigkeiten um den Zugang zum Tempelberg-Plateau in der Altstadt von Jerusalem. Hier befand sich bis zu seiner Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. der Jerusalemer Tempel, das Zentralheiligtum des Judentums. Gleichzeitig sind die heute dort befindliche Al-Aksa-Moschee und Felsendom wichtige Heiligtümer der Muslime.


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