Hohe Beteiligung bei Präsidentschaftswahl in Guinea

Conakry (APA/AFP) - Bei der Präsidentschaftswahl in Guinea hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Vor den Wahllokalen in dem westafrik...

Conakry (APA/AFP) - Bei der Präsidentschaftswahl in Guinea hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Vor den Wahllokalen in dem westafrikanischen Staat bildeten sich am Sonntag lange Schlangen. Die Wahl fand unter dem Eindruck von Gewalt und Spannungen statt. Am Freitag waren bei Zusammenstößen zwischen Anhängern von Amtsinhaber Alpha Conde und Oppositionellen sieben Menschen getötet worden.

Sechs der sieben Herausforderer von Condé hatten im Vorfeld eine Verschiebung des Urnengangs gefordert. Sie werfen den Behörden Unregelmäßigkeiten bei der Registrierung der Wahlberechtigten und der Verteilung der Wählerkarten vor.

Conde war 2010 nach jahrelanger Militärdiktatur bei der ersten freien Wahl in dem westafrikanischen Staat an die Macht gekommen. Am Sonntag fand der Urnengang unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Nur Fahrzeuge von Wahlbeobachtern, Regierungsmitgliedern und Sicherheitskräften durften fahren.

Die Präsidentschaftswahl 2010 und die Parlamentswahl 2013 waren von Gewalt überschattet gewesen. Zudem gab es Vorwürfe des Wahlbetrugs.

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