EU-Minister diskutieren Syrien-Konflikt und Flüchtlingskrise

Luxemburg (APA/dpa) - Die Außenminister der EU-Staaten kommen an diesem Montag (9.30 Uhr) in Luxemburg zu Beratungen über den Syrien-Konflik...

Luxemburg (APA/dpa) - Die Außenminister der EU-Staaten kommen an diesem Montag (9.30 Uhr) in Luxemburg zu Beratungen über den Syrien-Konflikt und die Flüchtlingskrise zusammen. Nach dem schweren Anschlag in Ankara vom Wochenende dürfte es bei den Gesprächen zudem um mögliche Folgen des Terrors für die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU gehen.

Die EU will die türkische Regierung dazu bewegen, in der Flüchtlingskrise noch enger mit ihr zusammenzuarbeiten. Sie erhofft sich davon eine Begrenzung des Flüchtlingszustroms.

Mit Blick auf den Syrien-Konflikt wollen die Außenminister unter anderem darüber diskutieren, ob das Regime von Machthaber Bashar al-Assad doch an möglichen Verhandlungen über ein Ende des Bürgerkriegs beteiligt werden sollte. Hintergrund ist die militärische Unterstützung Assads durch Russland, die einen baldigen Sturz seines Regimes noch einmal unwahrscheinlicher gemacht hat.

Weiteres Thema ist der Umgang der EU mit Weißrusslands autoritärem Machthaber Alexander Lukaschenko. Nach der am Sonntag abgehaltenen Wahl werden die EU-Staaten voraussichtlich Sanktionen für vier Monate aussetzen. Damit soll Lukaschenko ein Anreiz gegeben werden, sich weiter dem Westen anzunähern.


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