Das Sorgenkind am Weg zurück

Hypo-Aufspieler Alexander Tusch will unter Headcoach Daniel Gavan neu aufblühen.

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Von Daniel Suckert

Innsbruck –Die erste Bewährungsprobe haben die Akteure des Hypo Tirol Volleyballteams bereits hinter sich. Beim ersten von vier MEVZA-Turnieren konnte die Truppe von Daniel Gavan beide Duelle (Kamnik, Sobota) für sich entscheiden. Mittendrinnen und voll dabei Aufspieler Alexander Tusch, der bei beiden Partien durchspielte. Der Tiroler will nach der letztjährigen Seuchensaison wieder durchstarten.

„Es ist hin und wieder noch etwas komisch“, beginnt der Haller über seinen neuen Headcoach zu erzählen: „Daniel war ja derjenige, der mich früher immer zum Training von zu Hause abgeholt hat.“ Jetzt begegnet er dem gebürtigen Rumänen nicht mehr auf Spieler-Spieler, sondern auf Trainer-Spieler-Ebene.

Der leidenschaftliche Pokerer spürt die Unterstützung des 38-Jährigen und will seine Chance auf mehr Auftritte in jedem Fall nützen. Tusch: „Daniel fordert mehr von mir und dem will ich auch gerecht werden.“

Vor zwei Jahren schaffte „Tuschi“ den Sprung in die Grundsechs. Der 22-Jährige dankte das mit guten Leistungen. Im Vorjahr warfen ihn mehrere kleinere Verletzungen zurück, am Ende blieb nur die Hoffnung auf die heurige Saison.

„Die Freude am Spiel“ hat der WG-Kollege von Diagonalangreifer Lorenz Koraimann nie verloren. Wie auch? Diesen Satz hat sich Tusch auf Lateinisch auf die Innenseite des rechten Oberarms tätowieren lassen. Damit sei alles gesagt, meint er augenzwinkernd.

Ohne Selbstkritik geht beim jungen Aufspieler gar nichts. Seine beiden MEVZA-Auftritte gegen die slowenischen Mannschaften stimmten ihn nicht ganz zufrieden. „Da ist noch viel Luft nach oben“, gab er zu Protokoll. „Ich weiß, was zu tun ist.“


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