EU-Beobachter erklären Präsidentschaftswahl in Guinea für gültig

Conakry (APA/dpa) - EU-Beobachter haben die Präsidentenwahl im westafrikanischen Guinea trotz einiger technischer Hürden für gültig erklärt....

Conakry (APA/dpa) - EU-Beobachter haben die Präsidentenwahl im westafrikanischen Guinea trotz einiger technischer Hürden für gültig erklärt. Die Menschen in dem von der Ebola-Seuche gebeutelten Land hätten am Sonntag mit großem Enthusiasmus gewählt und die Abstimmung sei überwiegend fair und friedlich verlaufen, erklärte der Chef der EU-Wahlbeobachterkommission, Frank Engel, am Dienstag in der Hauptstadt Conakry.

Noch am Montag hatten alle Oppositionskandidaten wegen angeblichen Wahlbetrugs eine Annullierung der Abstimmung gefordert. Sie machten Präsident Alpha Conde, der wahrscheinlich Sieger der ersten Wahlrunde ist, schwere Vorwürfe und kündigten Proteste an.

In Guinea war vor knapp zwei Jahren die Ebola-Epidemie ausgebrochen. Es starben in dem Land der Weltgesundheitsorganisation zufolge 2500 Menschen an dem Virus.

Die Wahlkommission will in den kommenden Tagen erste Ergebnisse bekannt geben. Conde hatte 2010 ein Militärregime abgelöst. Er wurde zum ersten demokratisch gewählten Staatschef des Landes seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1958.

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