Geburten, Sterbefälle, Ehen im ersten Halbjahr

Mehr Sterbefälle als Geburten, das ist die Bilanz der ersten sechs Monate 2015. Tirol verzeichnet allerdings Zuwächse.

(Symbolfoto)
© PantherMedia / Anatoly Tiplyashi

Innsbruck, Wien – Im ersten Halbjahr 2015 wurden nach vorläufigen Zahlen der Statistik Austria 40.965 Babys geboren. Im selben Zeitraum wurden 42.862 Sterbefälle verzeichnet. Damit fiel die vorläufige Geburtenbilanz im ersten Halbjahr 2015 mit minus 1897 negativ aus.

Nicht so in Tirol. Hierzulande kamen im ersten Halbjahr 3632 Geburten auf 3152 Todesfälle. Auch in Wien (plus 1327), Vorarlberg (plus 446), Salzburg (plus 356) und Oberösterreich (plus 107) fiel die vorläufige Geburtenbilanz im ersten Halbjahr positiv aus.

Unverändert überwog die Zahl der Sterbefälle gegenüber den Geburten in Niederösterreich (minus 1769), in der Steiermark (minus 1305), in Kärnten (minus 920) und im Burgenland (minus 619).

Im ersten Halbjahr 2015 wurden in Österreich 19.738 Ehen geschlossen und 159 eingetragene Partnerschaften begründet. Das geht aus vorläufigen Daten der Statistik Austria hervor. Jeweils rund ein Fünftel der Eheschließungen erfolgte von in Wien und Niederösterreich wohnhaften Paaren. Etwas weniger als die Hälfte aller eingetragenen Partnerschaften, nämlich knapp 43 Prozent, wurde von in Wien wohnhaften Paaren begründet. Das Burgenland war das einzige Bundesland, in dem keine eingetragene Partnerschaft begründet wurde.

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Tirol befindet sich mit 1673 Eheschließungen im ersten Halbjahr und 16 eingetragenen Partnerschaften im Mittelfeld.

In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren nach damals vorläufigen Daten 17.150 Eheschließungen und 181 Begründungen eingetragener Partnerschaften registriert worden.

Ein Vergleich mit dem Vorjahr sei nur bedingt möglich, betonte die Statistik Austria, da mit November 2014 die Umstellung auf das Zentrale Personenstandsregister als Datenquelle erfolgt ist.

Umstellung Statistik Austria - Vergleich mit Vorjahr kaum möglich

Zuvor konnten für die Auslandsterbefälle von in Österreich wohnhaften Personen nur Informationen aus anderen Datenquellen herangezogen werden, erklärte die Statistik Austria. In Österreich stattfindende Geburten und Sterbefälle von im Ausland wohnhaften Personen sind in den publizierten Daten nicht enthalten. Die Veröffentlichung erfolgt nach dem Wohnort. Geborene werden nach dem Wohnort der Mutter und Sterbefälle nach dem letzten Wohnort des Verstorbenen veröffentlicht.

Auch im Ausland stattfindende Eheschließungen und Begründungen von Partnerschaften von Personen werden nun erfasst, die in Österreich ihren Wohnsitz haben. In Österreich stattfindende Eheschließungen und Begründungen eingetragener Partnerschaften von im Ausland wohnhaften Personen sind in den publizierten Daten nicht enthalten. Die Veröffentlichung erfolgt nach dem gemeinsamen Wohnort des Paares, bei Fehlen eines solchen nach dem Wohnort des Bräutigams bzw. nach dem Wohnort des ersten eingetragenen Partners bzw. der ersten eingetragenen Partnerin, erläuterte die Statistik Austria. (APA)


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