Mader kommt als alter Freund ins Tivoli

Vor dem Match gegen St. Pölten (morgen, 18.30 Uhr) ist Pascal Grünwald bei Wacker fraglich.

© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –Gute Freunde kann niemand trennen. Selbst wenn sie für fremde Farben kämpfen. Deswegen steht Florian Mader mit Wacker-Goalie Pascal Grünwald auch regelmäßig in Kontakt: „Seit wir im Fußball bei der U14 zusammengekommen sind, sind wir befreundet“, bestätigt Mader, der am Freitag mit St. Pölten im Tivoli gastiert. Die Platte, dass er in „sein“ altes Stadion zurückkehre, wolle er aber nicht auflegen: „Das ist nach sieben Jahren Wacker-Abstinenz nicht angebracht.“

2007/08 verbrachten Mader und Grünwald die Abstiegssaison in der Bundesliga bei Wacker zusammen, ehe man sich später für drei Jahre (2011–2014) bei der Wiener Austria erneut auch die Hotelzimmer bei Auswärtsreisen teilte. Mit 33 Lenzen ist Mader, der mit Ried, der Austria und jetzt eben St. Pölten schon öfter im Tivoli vorspielte, längst in den Kreis der Edelroutiniers eingetreten: „Viel ältere als ich laufen nicht mehr herum.“ Sein „Spezl“ Grünwald (32) ist mit muskulären Problemen für das Treffen unter alten Freunden fraglich: „Ich weiß noch nicht, ob’s geht.“

Mader bekundet vor Tabellenführer Wacker seinen absoluten Respekt: „Sie sind geschlossen, kompakt und effektiv. Umsonst stehen sie nicht oben. Und für mich ist die Tabellenführung keine Momentaufnahme mehr. Nach so vielen Runden ist jeder ungefähr da, wo er hingehört: Ich finde, dass Innsbruck mit dem LASK mithalten kann“, weist er seinen langjährigen Ex-Klub als absoluten Mitfavoriten auf den Titel aus.

Florian Mader, der Schmirner Bua, könnte auch heimischen Talenten als Animo dienen: Bei Wacker zumindest zeitweise unterschätzt, weist seine Biographie trotz fehlender Schnelligkeit mittlerweile einen Meistertitel und die Champions-League-Teilnahme mit der Austria, einen Cupsieg mit Ried sowie eine Nationalteam-Nominierung auf Abruf aus: „Das sind alte Geschichten. Ich glaube aber, dass ich mit meinen Stärken meine Leistung bringen konnte. Geschenkt ist mir nichts worden. Und ich weiß, wo meine ersten Schritte waren – in Schmirn am Sandplatz.“ Worte, die auch Papa und Schmirn-Trainer Josef Mader freuen.

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