Wacker beißt die Zähne zusammen

Mit dem Heimspiel gegen St. Pölten eröffnet der FC Wacker heute (18.30 Uhr) das zweite Meisterschafts-drittel. Einen Verfolger könnte man loswerden.

© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck –In der vierten Runde am 7. August 2015 hat der grandiose Lauf des FC Wacker Innsbruck in der Sky Go Erste Liga mit einem 3:0-Auswärtssieg in St. Pölten begonnen. Sieben Siege und nur ein Remis in den letzten acht Runden weisen die Schwarzgrünen als Tabellenführer aus.

Seit der Partie in Niederösterreich ist aber auch viel Wasser den Inn hinuntergeflossen bzw. haben sich etliche Wacker-Kicker verletzt. Danijel Micic und Jürgen Säumel führten im ersten Saisonduell noch Regie, Christian Deutschmann dirigierte die Abwehr. Die drei fallen heute allesamt aus. Hinter den Einsätzen von Goalie Pascal Grünwald (muskuläre Probleme) und Alexander Hauser (Aduktorenprobleme) steht ein Fragezeichen, Christoph Freitag quält eine Kapselreizung im Knie. „Ich will nicht schwarzmalen, das sind Fakten. Die Leute, die da sind, müssen das drüberbringen“, erklärt Wacker-Coach Klaus Schmidt, der um die starke Serie der Gäste (vier Siege in den letzten fünf Spielen) weiß. „Sie sind im Tritt und in St. Pölten hatten wir noch eine andere Mannschaft am Platz. Natürlich wollen wir trotzdem gewinnen“, hält Schmidt fest. Im Wissen, dass man einen Titelmitfavoriten abschütteln könnte: „Wenn sie ganz vorne dabeibleiben wollen, müssen sie gegen uns punkten.“

Wacker-Angreifer Alex Gründler denkt weiter nur „von Spiel zu Spiel“: „Ich schaue weniger auf die Tabelle. Solche Phasen mit Verletzungen gibt’s. Wir müssen noch enger zusammenrücken.“

„Wir haben in den ersten zwölf Runden super Ergebnisse geliefert. Wer weiß, was die nächsten zwölf Runden passiert?“, stellt Schmidt in den Raum. Die Bauchentscheidung, ob hinten links Michael Lercher oder Daniel Rosenbichler beginnt, will er erst heute treffen: „Einem muss ich ins Herz stechen, das tut weh, aber ist mein Job.“ Bei zahllosen medizinischen Diagnosefeldern ergibt sich die Aufstellung sonst fast von selbst.

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