Von Wahlen und Sprachübungen

Integration mit und von Zugewanderten sei ein wichtiges Thema, betonte Integrationslandesrätin Christine Baur (Grüne) anlässlich der Euregio...

© Andreas Rottensteiner / TT

Integration mit und von Zugewanderten sei ein wichtiges Thema, betonte Integrationslandesrätin Christine Baur (Grüne) anlässlich der Euregio-Integrationstagung zum Thema „Sprachenvielfalt als Chance“ in Bozen. Die Sprache sei ein wichtiger Schlüssel. Das Land lege auf den Spracherwerb und die Sprachförderung ab der Kinderkrippe bzw. dem Kindergarten ein besonderes Augenmerk. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, die Muttersprache zu fördern. „Sprachenvielfalt ist ein Ressourcenspeicher, beispielsweise im Tourismus“, meinte Baur.

Die SPÖ gratulierte gestern ihrem Parteichef Ingo Mayr. Dieser hatte sich bei den Betriebsratswahlen des Arbeitsmarktservice Tirol mit seiner roten Gewerkschaftsliste durchgesetzt und 61 Prozent der Stimmen erzielt. Rund 450 Mitarbeiter waren stimmberechtigt. Mayr bleibt damit freigestellter Betriebsrat. Ohne die Freistellung hätte es eng werden können auf Mayrs Terminkalender: Er ist nicht nur Parteichef, sondern auch Roppener Bürgermeister.

Die Liste Fritz fordert erneut einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. „Seit zwei Jahren blockieren ÖVP und Grüne unseren Antrag für einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz und jetzt wurde er im Oktober-Landtag abgelehnt“, ärgert sich Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Deutschland habe den Rechtsanspruch seit August 2013 eingeführt. Dieser habe sich als Jobmotor und eine große Erleichterung für Kinder und Eltern erwiesen. „Auch in der Neuauflage des Kinderbetreuungsgesetzes wird es keinen Rechtsanspruch geben, zumal dieses Gesetz derzeit überarbeitet wird und im Mai 2016 neu beschlossen werden soll.“ Die ÖVP argumentiert, dass Plätze bei Bedarf geschaffen würden.

Für die Gehaltsforderungen der Pflege macht sich nun auch die FPÖ stark. „Es kann nicht sein, dass die Primare fürstliche Gehälter, die ein Vielfaches des Monatseinkommens des LHs ausmachen, beziehen, das nicht-ärztliche Personal aber auf der Strecke bleibt“, sagt FP-Parteichef Markus Abwerzger. Wie berichtet, lehnen die 7000 Spitalsmitarbeiter das Angebot des Landes als zu niedrig ab. LH Platter hat 8,2 Mio. Euro geboten. (aheu)

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