Elf Soldaten in der Ostukraine bei Minenexplosionen verletzt

Kiew (APA/dpa) - Bei der Explosion von Minen im Konfliktgebiet Ostukraine sind insgesamt elf Regierungssoldaten verletzt worden. Ein Militär...

Kiew (APA/dpa) - Bei der Explosion von Minen im Konfliktgebiet Ostukraine sind insgesamt elf Regierungssoldaten verletzt worden. Ein Militärtransporter sei in der Unruheregion Donbass auf eine Sprengfalle gefahren, teilte Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko am Donnerstag in Kiew mit. Neun Kämpfer wurden verwundet. Zwei weitere Soldaten seien bei Luhansk ebenfalls von einer Mine verletzt worden.

Zu Gefechten mit den prorussischen Separatisten sei es zuletzt aber nicht gekommen, sagte Lyssenko. Die Anfang September vereinbarte Waffenruhe halte insgesamt.

Die Konfliktparteien berichteten vom Rückzug weiterer Waffen von der Front. Unter anderem seien Granatwerfer mindestens 15 Kilometer weit abgezogen worden, sagte Wladislaw Selesnjow vom Generalstab in Kiew. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwache den Abzug.

Die OSZE kritisierte, dass die Aufständischen den Beobachtern den Zutritt zu Teilen des Konfliktgebiets verwehren würden. Dies betreffe die von den Separatisten beherrschte Region entlang der ukrainisch-russischen Grenze, sagte Sprecher Michail Bociurkiw von der OSZE-Vertretung in Kiew.

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