28 Ausbrüche: Thailand verschärft Vorschriften für Krokodilhalter

Die Betongruben, in denen die Tiere gehalten werden, müssen ab sofort mindestens 1,50 Meter hohe Wände haben.

Symbolfoto.
© AAP/WILD LIFE SYDNEY ZOO

Bangkok - Nach dem Ausbruch von 28 Krokodilen aus einer Farm in Thailand verschärft die Fischereibehörde jetzt die Sicherheitsvorschriften für Krokodil-Halter. Künftig müssen die Betongruben mindestens 1,50 Meter hohe Wände haben, wie die Abteilungsleiterin im Fischerei-Ministerium, Yooey Ketpetch, am Freitag sagte. Die Gruben müssen an den Rändern zudem mit Metallgittern gesichert sein.

Bisher hieß es in den Vorschriften lediglich, die Gruben müssten „stark und solide“ gebaut sein. „Wir hoffen, dass wir Ausbrüche damit künftig verhindern können“, sagte Yooey.

Thailand hat eine der größten Krokodil-Industrien der Welt. Es gibt mehr als 1.000 Farmen mit rund 700.000 Tiere. Haut, Fleisch und Blut werden kommerziell verarbeitet. In den vergangenen drei Monaten waren 35 Tiere ausgebrochen. Alle wurden eingefangen oder getötet. (APA/dpa)

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