Mourinho poltert gegen Verband: „Froh, keine Fußfesseln zu haben“

Der Chelsea-Trainer war von der FA wegen Schiedsrichter-Beleidigung beim Spiel gegen Southampton (1:3) zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Pfund und einem Spiel Sperre auf Bewährung verurteilt worden.

Jose Mourinho erlebte als Trainer des FC Chelsea schon angenehmere Zeiten.
© Reuters

London – Chelsea-Trainer Jose Mourinho hat mit Hohn und Spott auf die Strafe durch den englischen Fußballverband reagiert. „Ich bin froh, dass ich nicht durch London mit Fußfesseln gehen muss“, sagte der portugiesische Startrainer am Donnerstag bei der Präsentation seiner Biografie „Mourinho“. Einmal angefangen, polterte der 52-Jährige weiter. „50.000 Pfund sind eine absolute Schande“, schimpfte Mourinho.

Der Portugiese war einen Tag zuvor von der FA wegen Schiedsrichter-Beleidigung („Die Schiedsrichter haben Angst, Entscheidungen für Chelsea zu geben“) beim Spiel gegen Southampton (1:3) zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Pfund (67.594,97 Euro) und einem Spiel Sperre auf Bewährung verurteilt worden. „Das ist auch sehr erstaunlich“, meinte Mourinho.

Auch sein Intimfeind, Arsenal-Trainer Arsène Wenger, bekam wie immer eine Breitseite ab. Der Franzose hatte bei der 0:2-Niederlage bei Chelsea die Leistung von Schiedsrichter Mike Dean als „schwach“ und „naiv“ bezeichnet, ohne Bestrafung des Verbandes. „Angst kostet 50.000 Pfund - schwach und naiv kostet nichts“, erklärte Mourinho. „Mehr möchte ich nicht sagen, sonst bekomme ich diese Sperre. Danach dann die elektronischen Fußfesseln.“ (APA/dpa)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte