Agentur: GM ruft 3300 Autos wegen neuem Zündschloss-Fehler zurück

Schon wieder gibt es Probleme mit Zündschlössern bei General Motors. Betroffen sind angeblich größere Fahrzeuge wie Pickups und SUVs.

GM-Hauptsitz in Michigan.
© EPA

Bangalore/Detroit (Michigan) – General Motors hat einem Medienbericht zufolge wegen eines neuen Zündschloss-Fehlers weitere 3300 Fahrzeuge zurückgerufen. Dabei handle es sich um größere Pickups und SUVs, berichtete die Nachrichtenagentur AP. Die Opel-Mutter habe ein neues Problem bei den Zündschlössern gefunden, das dazu führen kann, dass der Motor abwürgt. Unfälle in diesem Zusammenhang gebe es nicht.

Wie ein GM-Sprecher der Agentur sagte, hat ein GM-Mitarbeiter den Fehler entdeckt, der selber ein betroffenes Modell besitzt. Da das Problem frühzeitig erkannt worden sei, sei die Zahl des Rückrufs relativ klein. GM war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Im September hatte sich GM im Skandal um defekte Zündschlösser mit den US-Behörden auf die Zahlung von 900 Millionen Dollar (792,25 Mio. Euro) Strafe geeinigt. Mit den Problemen werden 124 Todesfälle in Verbindung gebracht. (APA/Reuters/sda)


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