Zwei neue Verletzte – jetzt hat die Seuche Leader Wacker ereilt

Nach dem 1:3 gegen St. Pölten muss der FC Wacker viele Wunden lecken. Fürs Liefering-Match sind jetzt auch Thomas Pichlmann und Alexander Riemann fraglich.

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Von Alex Gruber

Innsbruck –Jede Serie hat ein Ende. Und jene des FC Wacker, die über zehn Wochen mit sieben Siegen und einem Remis seit dem 3. August dieses Jahres zu Buche stand, war außergewöhnlich. Gegen St. Pölten fehlten jetzt am Freitag ein paar Prozent, gab’s einen diskussionswürdigen Platzverweis (Sebastian Siller/69.), der noch dazu mit einem Freistoßtreffer bestraft wurde, und unterlief dem seit Wochen formstarken Andreas Hölzl ein Fehler, der ihm vielleicht alle paar Jahre passiert.

„Es ist dann alles zusammengekommen. Wir dürfen jetzt aber nicht hergehen und sagen: ,Es war nichts‘. Wir haben Fehler gemacht, die zu einer Niederlage geführt haben“, sagte Wacker-Coach Klaus Schmidt. Im Wissen, dass die Offensiv­abteilung der Niederösterreicher (Segovia, Hartl, Beichler) stark genug war, gebotene Freiräume auszunutzen. Der Ausschluss gegen „Mr. Verlässlich“ Sebastian Siller war der Knackpunkt. „Die Entscheidung war hart, aber wenn er es pfeift, muss er mir Rot geben“, gab Siller trocken zu Protokoll: „In den vergangenen Runden wie beim LASK hatten auch wir Glück, dieses Mal nicht.“ Dabei schien nach dem Ausgleich zum 1:1 die Kraft sogar wieder auf Wackers Seite zu wandern. „Vielleicht waren wir da zu offen, haben geglaubt, uns kann nichts passieren“, sinniert Siller, der am Dienstag gegen Liefering fehlt. Dafür hat Christoph Freitag nicht die fünfte, sondern erst vierte Gelbe Karte erhalten und kann spielen. Die Offensivkräfte Thomas Pichlmann (Meniskusreizung) und Alex Riemann (Ödem) gesellen sich womöglich beide auf der langen Ausfallliste dazu. „Jetzt wird’s zäh“, weiß Schmidt.


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