Engagierte Initiativen ausgezeichnet

Innsbruck – Im Bürgersaal des Historischen Rathauses stand gestern die feierliche Übergabe des Arthur-Haidl-Preises 2015 auf der Agenda von ...

Verleihung des Arthur-Haidl-Preises: v. l. Abteilungsleiterin Birgit Neu (MA V – Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport), Magistratsdirektor Bernhard Holas, Ulrike Jessner-Schmid („DyME“), Helmut Zander (Verein „kNH“) und Laudator Tilmann Märk.
© IKM/Lercher

Innsbruck –Im Bürgersaal des Historischen Rathauses stand gestern die feierliche Übergabe des Arthur-Haidl-Preises 2015 auf der Agenda von Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Heuer wurde der Preis geteilt: Er ergeht an den Verein „kNH – Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ unter Obmann Helmut Zander sowie die Forschungsgruppe „DyME – Dynamics for Multilingualism with English“ der Universität Innsbruck/Anglistik unter Univ.-Prof. Ulrike Jessner-Schmid.

Die Initiative „kNH“ besteht seit 2009, seit 2015 als Verein. Ziel ist es, sozial bedürftigen Schülern aus den Regionen Innsbruck, Hall und Mittelgebirge unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Nationalität, Alter oder Glaubensbekenntnis kostenlose Nachhilfe in allen Schulfächern anzubieten. Zusammengearbeitet wird mit geschultem Fachpersonal wie Lehrern und Schulpsychologen sowie rund 60 ehrenamtlichen Nachhilfelehrern. Die Forschungsgruppe „DyME “ beschäftigt sich mit dem Thema Mehrsprachigkeit. Fragen nach der Umsetzung mehrsprachiger Bildung oder danach, wie das Zusammenleben verschiedener Sprach- und Kulturgruppen aussehen kann, sollen beantwortet werden. Das Team will nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern diese auch in die Praxis umsetzen. 2015 ist eine Studie zur Sprachförderung in Kindergärten geplant. Die diesjährigen Arthur-Haidl-Preisträger wurden von einer Jury ausgewählt, bestehend aus Magistratsdirektor Bernhard Holas, Kulturamtsleiterin Maria Luise Mayr und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität, Tilmann Märk.

Der Preis wurde im Jahr 2004 von Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen. (TT)

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