Bildband zum Jubiläum

Von Dior bis Michael Jackson: Swarovski und die Mode

Carla Rumler (Cultural Director, Swarovski), Designer Tord Boontje und Lilli Hollein (Direktorin der Vienna Design Week) bei der Vorstellung des Bildbandes am Dienstagabend in Wien.
© APA

Die 120-jährige Geschichte der Kollaborationen des Swarovski-Konzerns mit der Design- und Modebranche wird mit einem Bildband, der am Dienstag in Wien vorgestellt wurde, gefeiert.

Wattens – Dior, Chanel und Prada haben mit Swarovski-Kristallen große Couture-Looks kreiert, Stars und Legenden wie Michael Jackson, Beyonce, die Dietrich, Garbo und Monroe haben die Glitzersteine ins Licht der Scheinwerfer getragen: Die 120-jährige Geschichte der Kollaborationen des Konzerns mit der Design- und Modebranche feiert ein Bildband, der am Dienstagabend in Wien vorgestellt wurde.

„Swarovski: Celebrating a History of Collaborations in Fashion, Jewelry, Performance and Design“, publiziert von Rizzoli, New York, erzählt in Beiträgen von renommierten Kommentatoren wie Vogue-Herausgeberin Suzy Menkes den Weg des Tiroler Unternehmens zu einem unverzichtbaren Partner für Designer und berühmte Marken. Beleuchtet wird auch eine Vielzahl an Auftragsproduktionen, von den Sputnik-Kristallleuchten für die Metropolitan Opera in New York bis zu Installationen mit Zaha Hadid und Tord Boontje.

Boontje-Lichtinstallationen in Tirol und Wien

Der in London ansässige Niederländer hat auch die aktuelle Weihnachtsinstallation „Light Touching“ an den drei Standorten Swarovski Kristallwelten in Wattens sowie den Kristallwelten Stores in Innsbruck und Wien geschaffen. „Der Name steht dafür, dass Licht uns alle berührt und somit eine Verbindung von Mensch zu Mensch schafft“, sagte Boontje über sein Konzept.

„Er ist einer der Künstler, die im Bildband vorgestellt werden, und ein wahrer Kristallpoet, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten“, schwärmte Cultural Director Carla Rumler. Boontje erzählte, wie er schon im Jahr 2003 mit dem inzwischen verstorbenen britischen Modeschöpfer Alexander McQueen „ungefähr drei Tonnen Kristalle“ zu einem Christbaum verarbeitet hat, den das Victoria and Albert Museum in London in Auftrag gegeben hatte. Und stimmte dann alle Gäste auf Besinnliches ein: „Der Weihnachtsstern schickt sein Licht in alle Richtungen - genauso wie Kristall.“

Der Geschäftsbereich Kristall, der in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen feiert, wird laut Swarovski in der fünften Generation von der Familie geführt und ist weltweit mit rund 2.560 Geschäften in etwa 170 Ländern vertreten. Mehr als 25.000 Mitarbeiter erwirtschafteten demnach 2014 einen Umsatz von rund 2,33 Milliarden Euro. Mit Swarovski Optik und Tyrolit bildet der Geschäftsbereich Kristall die Swarovski Gruppe, die 2014 einen Umsatz von insgesamt 3,05 Milliarden Euro erzielte. (APA)

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