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UniCredit und Santander bilden 400 Milliarden Euro-Fondsriesen

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© AP/Luca Bruno

Der 400 Mrd. Euro-Deal soll 2016 unter Dach und Fach sein. Der neue Fond zählt zu den Top 10 der Welt.

Mailand, Santander – Die Bank Austria-Mutter UniCredit und die spanische Bank Santander haben sich auf die Fusion ihrer beiden Fondstöchter Pioneer und Santander Asset Management nun auch vertraglich besiegelt, teilte UniCredit am Mittwoch mit. Demnach sollen UniCredits Vermögensverwalter Pioneer und Santander Asset Management zu einer neuen Gesellschaft verschmelzen. Die neue Gesellschaft soll ein Vermögen von rund 400 Milliarden Euro verwalten.

UniCredit und Santander bleiben mit jeweils einem Drittel an der neuen Gesellschaft beteiligt. Ein weiteres Drittel halten die amerikanischen Private-Equity-Firmen Warburg Pincus und General Atlantic.

UniCredit und Santander müssen nun die notwendigen Schritte setzen, um in den jeweiligen Ländern die Genehmigung für die Fusion zu erhalten. Diese Verschmelzung soll 2016 abgeschlossen werden. Das neu entstehende Unternehmen soll Medienberichten zufolge den Namen der größeren Gesellschaft, Pioneer Investments, tragen. Pioneer bringt aus 28 Ländern insgesamt 225 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen mit, Santander 172 Milliarden Euro.

Mit fast 400 Milliarden Euro verwalteten Vermögen rücken sie unter die zehn größten europäischen Vermögensverwalter. UniCredit hatte für Pioneer lange einen Partner gesucht, um neue Märkte zu erschließen. Verhandelt wurde gut ein Jahr. (APA)

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