Gesellschaft

„Super-Auge“ im Zammer Spital

© Wenzel

Zams – Das Gerät kostete 1,17 Mio. Euro und hat kürzlich im Krankenhaus St. Vinzenz für etwas Staunen gesorgt – der neue Computertomograph (...

Zams –Das Gerät kostete 1,17 Mio. Euro und hat kürzlich im Krankenhaus St. Vinzenz für etwas Staunen gesorgt – der neue Computertomograph (CT) mit dem Namen „Revolution GSI“. Zur Präsentation konnte Spitalsgeschäftsführer Bernhard Guggenbichler zahlreiche Besucher begrüßen – darunter LR Bernhard Tilg sowie Bürgermeister des Krankenhausverbandes mit Obmann Siggi Geiger. Seelsorger Robert Miribung spendete den Segen von oben.

„Es ist ein High-End-Gerät, mit deutlichen Vorteilen gegenüber dem Vorgängermodell“, erläuterte Primarius Andreas Dessl, Leiter der Abteilung Radiologie. Das leistungsstarke „Super-Auge“ produziere nicht nur Bilder in hoher Auflösung aus dem Körper des Patienten. „Die Strahlendosis bei den Untersuchungen ist deutlich reduziert“, weiß der Experte. Bei einer Herz- oder Traumadiagnostik habe man den Patienten früher umdrehen müssen. Beim neuen CT genüge ein Scan-Vorgang.

Sogar atomare Strukturen von bestimmten Stoffen werden erkannt. So könnten zum Beispiel Harnsäure-Ablagerungen festgestellt werden. „Das gibt uns den Hinweis auf Gicht“, zeigte Experte Michael Rieger von der Radiologie in Hall auf. Auch bei der Darstellung von Gefäßverkalkungen liefere der neue CT bisher ungekannte Bildqualität.

„Viele Hände haben mitgeholfen, damit das Krankenhaus Zams dieses Gerät bekommen hat. Dafür kann ich nur danken“, sagte LR Bernhard Tilg. Geiger stellte fest: „Der Gemeindeverband ist sich seiner Verantwortung für die medizinische Weiterentwicklung bewusst.“ (hwe)

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